Wissenswertes über Parkett

Parkett Eigenschaften

Als Parkett wird ein Holzboden bezeichnet, der mindestens eine 2,5 mm starke Nutzschicht aus Holz aufweist. Mit dieser Decklage kann der Fussboden durch Schleifen im Minimum zweimal saniert werden. Man unterscheidet zwischen Massiv-Parkett (Elemente aus einem Stück Holz ab ca. 8 mm Dicke) und Mehrschicht-Parkett (Nutzschicht von mind. 2,5 mm Echtholz und einem Träger aus Massivholz oder Holzwerkstoff).

Böden, welche weniger als 2,5 mm Holzdicke aufweisen, heissen Holz- oder Furnierböden und sind in der Regel 2- bis 3-schichtig aufgebaut und können nur einmal oder gar nicht restauriert werden.

Parkett Eigenschaften
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Parkett: Oberflächenbehandlung

Einige Produkte wie Klebe-, Lam- oder Hochkantparkett werden in der Regel vor Ort geschliffen und anschliessend versiegelt, geölt oder (eher selten) gewachst. Massive Landhausdielen sowie Parkett mit Mehrschichtaufbau sind ab Werk versiegelt oder UV-geölt erhältlich.

Immer mehr werden Parkette, vor allem Landhausdielen, oxidationsgeölt bzw. mit wohnfertiger Naturöl-Behandlung angeboten. Bei Letzteren sind die Oberflächen vielfach gebürstet (Akzentuierung der Jahrringe), und auch eine farbige Oberfläche ist erhältlich (z.B. Eiche, weiss geölt). Fragen Sie ihren Bodenleger Roja Interieur & Design.

 

Thermo-Hölzer

Dunkles Thermo-Parkett (z.B. in Eiche und Esche) wird von den Herstellern immer öfter angeboten als Ersatzböden anstelle von Tropenhölzern.

Die thermische Behandlung des Holzes erfolgt in speziellen Kammern unter Sauerstoffabschluss bei über 150 °C. Es treten Veränderungen in der Holz-substanz auf, die je nach Behandlungsintensität mit farblichen Veränderungen einhergehen. Das Quellen und Schwinden ist reduziert, die Festigkeit gemindert. Ein leichter Geruch ist am Anfang möglich, aber nicht dauerhaft. Das Holz wird etwas spröder, die Lichtbeständigkeit ist nicht in allen Fällen gewährleistet.

Parkett ist leise geworden.

Durch neue Verlegemethoden sind Holzböden leiser geworden. Eine trittschalldämpfende Einlage wird zwischen Untergrund und Parkett eingefügt (schwimmend oder verklebt verlegt) und sorgt somit für einen angenehmen Tritt.

Parkett ist pflegeleicht. Mit Besen oder Staubsauger für die alltägliche Reinigung. Es empfiehlt sich, ein- bis dreimal jährlich eine Nachbehandlung nach Herstellerangaben mit speziellen Pflegeprodukten vorzunehmen.

Parkett lebt. Parkett kann Wärme und Feuchtigkeit speichern und auch wieder an die Umgebung abgeben. Ein Holzboden ist fusswarm und hygienisch.

Im Alter schöner. Parkett kann Generationen überleben. Historische Gebäude beweisen dies.

Farben: Sowohl Oberflächenbehandlung als auch Tageslicht führen bei den meisten Holzarten zu einem natürlichen Nachdunkeln oder Aufhellen/Verfärben. Abgedeckte Parkettböden (durch Teppich) behalten die Originalfarbe und passen sich nach der Freilegung innerhalb weniger Monate an die umgebenden Flächen an. Deshalb empfiehlt es sich, abgepasste Teppiche (z.B. Orientteppiche) erst einige Monate nach den Parkettverlegearbeiten auszulegen.

Fleckenbildung: Einige Exotenhölzer können Einschlüsse von Mineralien aufweisen. Diese sind sichtbar und können vereinzelt durch die Oberflächenbehandlung in einer chemischen Reaktion zu Flecken führen.

Risse: Einige Exotenhölzer oder grosse Dielen neigen zu Rissbildungen. Diese können als Folge unsachgemässer Fällung oder Trocknung im Nachhinein auftreten.

Äste: Vor allem bei langen, grossen und breiten Landhausdielen/-riemen, bei welchen ganze Stämme genutzt werden, treten diese natürlichen Erscheinungen auf. Ob ein astiger oder ruhiger Boden verlegt wird, ist in erster Linie eine Frage des Wohnstils.

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